17 Sep 2012

Monitoring biologischer Gefahrenlagen in der digitalen Gesellschaft (Mobi diG) – Ein Forschungsprojekt des Robert-Koch-Instituts und der complexium GmbH

Biologische Gefahrenlagen können unvermittelt auftreten und in der Bevölkerung für große Unsicherheit und ein hohes Informationsbedürfnis sorgen. Dies spiegelt sich in einem gesteigerten Diskussionsaufkommen in Social Media Kanälen, wie Foren, Social Networks und Blogs wider. Daher bieten Soziale Medien eine sehr gute Möglichkeit auf Augenhöhe bspw. die Akzeptanz der vorgeschlagenen Maßnahmen, Reaktionen auf die eigene Krisenkommunikation und Themenschwerpunkte in der aktuellen Diskussion zu erkennen. Deswegen führt das Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit complexium das Verbundprojekt „Monitoring biologischer Gefahrenlagen in der digitalen Gesellschaft (Mobi diG)“ durch, das vom BMBF im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ gefördert wird. Ziel ist es, sowohl vor als auch während biologischer Gefahrenlagen dem öffentlichen Informationsbedarf begegnen zu können. Stimmungen und Strömungen im digitalen Diskurs werden mittels Web-Monitoring aufgenommen, unter Anwendung computerlinguistischer Methoden verdichtet und passenden Auswertungsprozessen zugeführt und den Verantwortlichen des Krisenmanagements als Entscheidungsgrundlage bereitgestellt.

About complexium

Die complexium GmbH bietet seit 2004 Dienstleistungen im Bereich Social-Media-Analyse und Social-Media-Monitoring. Innovative Software-Produkte, professionelle Workshops und diverse Beratungsleistungen ergänzen das Angebot. Eine Übersicht über unsere Produkte finden Sie hier.

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