Politik: Die Berliner Wahl im Social Web

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28
Sep

Am 20. September wurde im Rahmen der Social Media Week eine Diskussionsrunde veranstaltet, die die Auswirkungen der sozialen Medien auf die Berliner Wahl vom 18. September auswerteten. Die Experten, unter anderem mit

widmeten sich unter der Moderation von Dr. Willi Steul (Intendant Deutschlandradio) folgenden Fragen:

Gab es beim Wahlkampf spezielle Themen, die durch die sozialen Medien entstanden sind? Haben die Spitzenkandidaten Facebook, Twitter & Co. zu ihrem Vor- oder Nachteil eingesetzt? Hat es die Wähler überhaupt beeinflusst und wenn nicht, warum nicht? Welche Rolle werden die sozialen Medien in der Bundestagswahl 2013 spielen?

Eingeführt wurde die Veranstaltung durch die Vorträge von Klas Roggenkamp und Prof. Dr. Martin Grothe. Martin Delius von der Piraten-Partei erklärte bei der Podiumsdiskussion den Erfolg seiner Partei auch damit, dass man eine sehr differenzierte Vernetzung und Kommunikation über soziale Plattformen betrieben habe. Einzelne Kandidaten und Unterstützer hätten über Facebook, Blogs und Twitter direkt mit potenziellen Wählern kommuniziert und dadurch Unterstützung generiert. Außerdem sei diese Kommunikation „extrem dynamisch“ gewesen, sagte Delius.

Dies zeigt sich auch in der Analyse der Nutzerdiskussion durch complexium in der die Piraten Partei – insbesondere auf Twitter – deutlich häufiger erwähnt wird als konkurrierende Parteien und sich fast durchgehend unter den Top 3 Themen der Diskussion befand.





webinale Social Media Day: “Social-Media-Analyse und -Management”

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19
Aug

Sie ist da, sie nimmt zu und sie ist für viele Entscheidungen relevant und beeinflusst damit unser Handeln. Die Rede ist von digitaler Kommunikation. Prof. Dr. Martin Grothe, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der complexium GmbH, beschäftigt sich in seiner Session auf dem webinale Socia Media Day mit der Form von digitaler Kommunikation, die uns alle fesselt: Kommunikation über Social Media. Natürlich will diese Kommunikation auch anaylsiert werden, beispielsweise um aus Sicht eines Unternehmens Zielgruppen und relevante Themen besser zu verstehen. Hier kommt die Social-Media-Ananlyse ins Spiel, die Prof. Grothe in seinem Vortrag erläutert.





Social Media Marketing Tag

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18
Aug

Immer mehr Unternehmen sind bereits im Social Web aktiv oder planen Aktivitäten. Trotz Professionalisierung bestehen aber Unsicherheiten über effektive Einsatzszenarien und die Messbarkeit der Erfolge. Unternehmen, Agenturen und Berater stehen vor den Fragen nach Analyseverfahren, Reichweitenmodellen und KPIs. Nur zu leicht werden die erstbesten „Zahlen“ als Maßstab herangezogen.

Auf unserem „Social Media Marketing Tag“ am 18. August haben wir aktuelle Entwicklungen aus Labor und Praxis vorgestellt:

Gemeinsam mit Agenturexperten wurden anschließend aktuelle Herausforderungen im Social Media Marketing sowie Lösungsmodelle und Praxiserfahrungen diskutiert. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern für die anregenden Gespräche.

Autorin: Dr. Hanna Huber





Personalmarketing und Social Media: Sind Sie Scotty oder Spock?

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8
Aug

Das eventuell größte Manko der mitunter selbst ernannten Digital Natives ist, dass sie die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise verpasst haben. (Wahrscheinlich konnten sie auch kein Faible für Inspector Columbo entwickeln und müssen sich mit CSI herumschlagen – aber das ist eine andere Geschichte.)

Der neuzeitlichere Film “Stargate” macht das Defizit besonders deutlich: Irgendwie bekommen die Helden dieses Raumzeitsprungdings wieder flott, haben dann aber keine Vorstellung, was sie woauchimmer dort erwartet, wie sie in dieser anderen Welt kommunizieren sollten, oder gar was ihre eigentliche Mission sein könnte. Ein Schelm, der hier schon einen Bezug zu aktuellen, unternehmerischen Social Media-Abenteuern herstellt.

Wie anders aber die Crew der Enterprise um Captain James T. Kirk: “On a mission to explore strange new worlds, to seek out new life forms and new civilizations, to boldly go where no one has gone before …”

Es gilt, damals wie heute, im Dialog die eigenen Werte in den zunächst noch fremden Raum zu tragen. So stellte Kirk vor einer planetarischen Annäherung sicher Fragen wie: “Worüber wird im Zielsystem gesprochen? Wie werden wir wahrgenommen?” – Eine Explorationsaufgabe für den Navigator, Security und Tactical Officer Pavel Chekov (ein Russe! Damals!!).

Auf Basis dieser Insights kam Spock ins Spiel, der First und Science Officer: “Wo und wie wir am Besten andocken können” war Ergebnis seiner Elaboration.

“Wir” muss dann genauer spezifiziert werden: “Wer soll hinuntergehen und den Dialog aufnehmen?“ Ohne die Ertüchtigung und Betreuung durch den Chief Medical Officer Dr. Leonard “Pille” McCoy war aber kaum etwas zu machen.

Erst dann kam die Technik zum Zuge: Von der heimischen Brücke wurden die Protagonisten in eine “strange new world” gebeamt. Dort waren sie Gast und benahmen sich meistens auch so. Verantwortlich für die technische Infrastruktur zeichnete Chief Engineer und Second (!) Officer Montgomery „Scotty“ Scott.

Dort vor Ort und zwischen den Welten – quasi von Gast zu Gastgeber – war die Kommunikation der entscheidende Faktor im Enter-Prozess. Erst später kamen die Laserschwerter. Der Chief Communications Officer der Enterprise Nyota Penda Uhura war übrigens eine Frau, die zudem von Martin Luther King zum Verbleib in der Serie überzeugt wurde.

Auf diesem eingespielten Profilreigen gründete sich in quasi allen Folgen der gute Ausgang der zu bestehenden Abenteuer, “where no one has gone before”.

Da dieses Muster perfekt auf den 5E-Fahrplan (Explore – Elaborate – Enable – Establish – Enter) zum Aufbau von (Personal)Marketing im Social Web passt, sei hier doch den Social Media Managern und Strategen unter den Lesern empfohlen, ihre eigene Bandbreite zu ergründen: Ist das Ensemble komplett oder das eigene Vorgehen beispielsweise stark Scotty-lastig (“Technik first”) … PS: Oftmals wird es so sein.

Vielleicht ein Impuls zur Reflektion. Sie brauchen auch in der Enterprise 2.0 ein Spektrum an Qualitäten, um Erfolg zu haben. Denn ein fluchtartiges “Scotty, beam me up!” funktioniert im Social Web nicht. Allerdings wurde dieses geflügelte Wort in der Serie nie verwendet. Captain James T. Kirk war ein exzellenter Manager.

Lesen Sie den Artikel auf W&V.





Das Social-Media-Defizit. Fundamental, aber nicht einzigartig.

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25
Jul

Es gibt dieses schöne Wort, dass auf Twitter besonders viel von Twitter-Experten und -Beratern über Twitter getwittert wird. Dies ist glücklicherweise nicht mehr zutreffend, das Phänomen wiederholt sich aber gerade mit Google Plus.

So ist es bisweilen diese notwendige, aber sehr zeit- und raumgreifende Werkzeugebene, die den Blick dafür, was die Social-Media-Revolution tatsächlich für Unternehmen bedeutet, leicht überstrahlt.
Fast schon reflexartig wird von Protagonisten darauf hingewiesen, dass die Dialogrevolution einzigartig sei und die traditionelle Organisation per se überfordere. In den Organisationen wird dies noch nicht durchgehend so gesehen, denn “es ging ja bisher auch ohne …”. Allerdings wird eine saisonüberdauernde Relevanz von Social Media mittlerweile von vielen Unternehmen zumindest mit eigenen Überlegungen und Aktivitäten bedacht.

Ich möchte hier die These aufstellen, dass diese Grundkonstellation zum einen überhaupt nicht einzigartig ist, zum anderen aber gleichwohl die meisten Organisationen zumindest sehr deutlich herausfordert, was dann die Dynamik einer Entwicklungsstufe, eines Ordungsbruchs auslöst. Hierbei sei die immense Bereicherung für den einzelnen Nutzer durch Social Media ausgeklammert: Betrachtet wird die Bedeutung für Unternehmen. So verliert sich mit etwas Abstand und einer Organisationsperspektive das Besondere an dem Phänomen, was aber gar nicht schlimm ist. Ziehen wir doch einmal zwei Vergleiche:

Qualitätsmanagement war auch zuerst so eine Zumutung: Genau genommen eine große Frechheit, den etablierten Produktions- und Logistikbereichen zu unterstellen, sie würden nicht (mehr) ausreichend auf Qualität achten. “Was bilden sich diese jungen Beraterspunde eigentlich ein – die können nicht mal einen Gabelstapler fahren” mag der eine oder andere Fertigungsleiter gedacht haben. “Wieso plötzlich neue Methoden einsetzen? Fischgräten-Modell? Wieso eine neue, zentrale Abteilung aufbauen, mitunter in der Folge gar ein neues Ressort in der Geschäftsführung?”

Controlling genauso. “Wir haben doch immer schon auf Kosten geachtet. Und ist euch nicht klar, welchen Aufwand diese ganzen Planungen und Hochrechnungen und Budgetrunden bedeuten? Was heißt ‘Koordination durch Pläne’?” Auch hier entstanden nach und nach neue Abteilungen, die relativ gesehen bisher nicht (mehr) ausreichend vorhandene Organisationsfähigkeiten stärken. Mitunter mit dem Zusatz, dass diese neuen Bereiche nur so lange eine Berechtigung hätten, bis die Organisation insgesamt gelernt hat. In the long run …

Parallel lässt sich nun auch die Social-Media-„Bewegung“ einordnen: Eine bestimmte Organisationsfähigkeit erhält im fortentwickelten Umfeld eine Bedeutung, die mit den bestehenden Strukturen und Abläufen nicht mehr abgebildet werden kann. Durch externe Anforderungen und Entwicklungen reicht das vorhandene Fähigkeitsniveau nicht aus. Erst die Fertigungsqualität (im Nachlauf Lean Production / Lean Management), dann Planung und Koordination, nun die multiple Dialogfähigkeit einer Organisation.

Die auslösenden Entwicklungen waren in allen Fällen mit einem Anstieg der Komplexität verbunden, hatten aber unterschiedliche Stakeholder-Schwerpunkte: Das Qualitätsthema ist eng verbunden mit der Effizienz von Zulieferketten, die Koordinationsorientierung hat einen Bezug zum Kapitalmarkt, die Dialogrevolution beruht auf öffentlichen Netzwerken.

Die jeweils etabliert bestehenden Funktionsbereiche (erst Produktion, Kostenrechnung/Buchhaltung, nun Unternehmenskommunikation, Marketing und Personal) vermögen nicht entsprechend zu reagieren, um das Defizit auszugleichen: Es bleibt Raum für etwas Neues, letztlich wird eine neue Organisationsinstanz entstehen, sofern die bestehenden Bereiche das Fähigkeitendefizit nicht ausgleichen. In keinen Fall passiert dies ohne Eruptionen und Friktionen. Unternehmen sind keine sterilen Funktionsgefüge. Und – um den Kreis zu schließen – lässt sich feststellen, dass externe Berater einen wichtigen Part in diesem Kompetenz- und Machtgerangel haben. Genauso wie jetzt aktuell im Social Media-Kontext so auch in den vorgenannten Episoden.

Und natürlich entfällt die Daseinsberechtigung der Quality-Management-, Controlling- und Social-Media-Berater, wenn alle Organisationen diese Fähigkeiten ausreichend inhaliert haben und beraterseitig keine Spezialisierungsvorteile aufgebaut werden. Aber – und nicht zuletzt, da wir uns einem Wettbewerbsumfeld befinden – braucht sich meiner Meinung nach der kompetente Part der Beraterzunft keine allzu großen Sorgen machen. Eine substantielle Spezialisierung wird in Verbindung mit einem hohen Verständnis für Organisationen noch lange Zeit positive Lösungsbeiträge generieren können.

Dazu gehört aber auch, dass wir die Sicht auf die Social-Media-Entwicklung aus unterschiedlichen Flughöhen einordnen können. Sie ist sicher herausfordernd, spannend und fundamental, aber eben nicht einzigartig.

Autor: Prof. Dr. Martin Grothe





Buten un Binnen: Ein Tag auf dem Lean Management Summit bei der Lufthansa Technik.

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19
Jul

Ein Unternehmen wie die Lufthansa von innen kennenzulernen, eröffnet die Chance, ganz neue Eindrücke zu gewinnen. Daher freuten Prof. Dr. Martin Grothe und ich uns besonders, als wir von Dr. Christian Langer eingeladen wurden, einen Workshop-Slot im Rahmen des LEAN Summits vor zwei Wochen bei der Lufthansa Technik in Hamburg zu übernehmen.

Nach einem Happen in der Kantine konnte unser Workshop zum Thema „Digitaler Betriebsausflug: Social Media … Buten un Binnen“ beginnen. Für die Teilnehmer schlugen wir einen Bogen von der computer-linguistischen Analyse von Themen im Social Web bis hin zu Akteursidentifikation und Visualisierung von Kommunikationsnetzwerken. Beispiele hatten wir genug im Gepäck: sei es das semantische Themennetz zur Kontextverschiebung im Fall Karl-Theodor zu Guttenberg, die Identifikation von zentralen Twitter-Nutzern in der EHEC-Diskussion oder Community Building und Management mit Hilfe des 5e-Fahrplans, der Analyse, Strategieentwicklung und konkrete Maßnahmen vereint.

Von dieser Einführung aus wurde auf die zentrale Diskussion mit den Teilnehmern verdichtet: Wie können die vorgestellten Methoden und Strategien auch innerbetrieblich Anwendung finden? Wie kann eine Verzahnung im bestehenden Prozessmanagement und der mögliche Aufbau einer internen Community zum Wissens- und Informationsaustausch gestaltet werden? Diese Fragen präsentierten sich sowohl als spannende Herausforderung als auch wünschenswertes Ziel, um Informationsdiffusion und Kontaktmöglichkeiten abteilungsübergreifend zu realisieren. Bei einem anschließenden Grillen mit beeindruckendem Blick über Flugfeld und dem gesamten LHT Gelände klang ein sehr gelungener Tag auf dem LEAN Summit aus.

Autor: Gabriel Pfaff





Social Media Club München “Employer Branding”: Event am 18.07.2011

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18
Jul

Der Personalmangel wird für Unternehmen zu einem der größten Probleme der nahen Zukunft. Um frühzeitig vorzubeugen und mit potenziellen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, setzen immer mehr HR-Abteilungen (Human Resources) auf die Kommunikation im Social Web.

Doch welche besonderen Regeln müssen Unternehmen bei der Mitarbeiter-Akquise im Web beachten?

Diese Frage beantworteten uns zwei hochkarätige Referenten im nächsten Social Media Club München am 18. Juli:

Einen Bericht über den Social Media Club München vom 18.07.2011 können Sie hier lesen.

Das Video des Interviews mit Prof. Dr. Martin Grothe gibt es jetzt auch bei YouTube:





Praxislehrgang: Social Media Management für Personal (Initiative VDMA & complexium)

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7
Jul

Social Media Management Initiative von VDMA und complexium

Aus drei Gründen ist die öffentliche digitale Kommunikation wichtig: Sie ist da, nimmt zu und ist für viele Entscheidungen relevant. Mittlerweile erkennen viele Unternehmen diese Relevanz von Social Media, jedoch haben erst wenige einen Zugang gefunden. Nach ersten Experimenten steht nun ein professionelles Social Media Management auf der Agenda: Der zielorientierte Aufbau von Präsenz und Dialog im digitalen Raum.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat diese Herausforderungen früh erkannt und in diesem Jahr mit dem Infotag “Personalmarketing im Web 2.0” im Zentralen Arbeitskreis Personal aktiv aufgenommen.

Im September startet nun ein Web 2.0-Praxislehrgang Personal als gemeinsame Initiative von VDMA und complexium, um Unternehmen den Einstieg ins Web 2.0 zu erleichtern.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist als wichtigste Kernbranche ganz besonders vom Fachkräfte- mangel betroffen. complexium ist darauf spezialisiert Personalmarketing und Recruiting darin zu unterstützen, Zielgruppen im Social Web besser zu erreichen. Unternehmen werden auf dem Weg in die neue Dialogwelt analytisch fundiert beraten.

Mit dem gemeinsamen Praxislehrgang werden in jedem Durchgang 5 bis max. 9 Teilnehmer auf dem Weg ins Web 2.0 begleitet.

Weitere Informationen finden Sie in unserem offiziellen Flyer. Richten Sie Ihre unverbindliche Anmeldung bei Interesse an grothe@complexium.de. Der genaue Termin wird mit den Teilnehmern abgestimmt. Um die Reisezeiten zu minimieren besteht der Lehrgang aus einer Mischung aus Präsenzworkshop und Webinar/Telefoncoaching.

Wir freuen uns, wenn wir damit Ihren Bedarf treffen!

Ansprechpartner VDMA:
Andrea Veerkamp-Walz VDMA, Lyoner Strasse 18 , 60528 Frankfurt/Main
Telefon +49 69 6603-1488
E-Mail andrea.veerkamp-walz@vdma.org
Internet www.vdma.org

Ansprechpartner complexium:
Prof. Dr. Martin Grothe
Telefon +49 (0)30-200 592-60
E-Mail grothe@complexium.de
Internet www.complexium.de





Ein Glücksfall für die Ernährungsbranche

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24
Jun

Am 17. Februar 2011 fand der 5. Trendtag der norddeutschen Ernährungswirtschaft in Lübeck statt: foodRegio. Leitmotiv der gesamten Veranstaltung war Social Media.

Die Eckpunkte des CX-Foodregio-Vortrages sollen hier kompakt dargestellt werden.

Das Vortragsthema lautete genau “Social Media – Chancen und Risiken für die Ernährungswirtschaft” – allerdings kann der Part „Risiken” direkt wieder gestrichen werden, denn die Social Media Explosion ist in der Tat ein Glücksfall für die Ernährungsbranche. Sie kann jetzt quasi direkt mit am Tisch sitzen, wenn die vernetzten Verbraucher über Essen, Trinken, Kochen, Backen und diverse Inhaltsstoffe sprechen.

Sie sind drin!

Mitunter wird ein Risiko darin gesehen, dass Nutzer Negatives über die eigenen Produkte schreiben könnten. Allerdings lassen sich diese Aussagen nicht dadurch reduzieren, dass Unternehmen wegschauenderweise das Social Web nicht beachten, sondern dadurch, dass zügig auf berechtigte Kritik reagiert wird oder Negativauslöser direkt vermieden werden. Die Frage nach dem Für und Wider einer Auseinandersetzung mit diesem neuen Medium stellt sich somit nicht mehr: Verbraucher sprechen über Produkte und Unternehmen, ob es diesen nun gefällt oder nicht. Sie sind drin!

Den kompletten Artikel von Prof. Dr. Martin Grothe finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift molkerei-industrie.





Wiesbaden im Rückspiegel: Eindrücke von der DGFP-Fachmesse

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10
Jun

In den vergangenen zwei Tagen traf die Personalszene auf einer ganz besonderen Veranstaltung zusammen: Der DGFP-Fachmesse „Personal & Weiterbildung“ in Wiesbaden.

complexium möchte an dieser Stelle die wichtigsten Eindrücke, Überraschungen und bleibenden Erinnerungen Revue passieren lassen.

So versprach die Messe auch in diesem Jahr den wertvollen Austausch zwischen hochkarätigen Unternehmensvertretern und Dienstleistern. Vielleicht war ja sogar der eine oder andere Kandidat oder Wechselwillige da ;-)

Mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm wurde die von Lutz Altmann und dem humancaps media-Team organisierte Social Media Area wohl die meist besuchte Fläche auf der gesamten Messe: Während wir bei einigen Streifzügen durch weitere Hallen versuchten, die Besucher aufzuspüren, freuten wir uns um so mehr über die starke Anziehungskraft des Social Media HR Forums – sicherlich getriggert durch die Anwesenheit der hochberüchtigten „Suppe“, wie „harte Kern“ der Vordenker und Vorreiter im Bereich „Social Media Personalmarketing“ innerhalb der Szene gerne genannt wird. Und natürlich hochkarätiger Presse, vertreten durch die W&V mitsamt der unverzichtbaren Sabine Vockrodt. Die Social Media Area war damit schon fast eine analoge Dialogrevolution für die DGFP! Das Spielzeug im Überraschungsei mit Social Media Sammelwert.

Da aber der Einstieg in diese neue Dialogwelt durch allgegenwärtige Fragezeichen charakterisiert wird, haben wir in unserem Vortrag zum „5-e-Social-Media-Fahrplan“ die Darstellung eines systematischen Entwicklungspfades in den Vordergrund gestellt. „… gelangen Sie von der Analyse zielgerichtet zum Dialog“.

So ist unser Eindruck, dass mittlerweile doch viele Unternehmen die Social-Media-Relevanz erkannt, aber noch keinen eigenständigen Zugang gefunden haben. Der vorgestellte 5e-Fahrplan steht für einen solchen nachhaltigen Einstieg.

Wir möchten aber auch die zahlreichen spannenden Gespräche hervorheben und uns dafür bei allen Gästen, Partnern und Unternehmen bedanken. Besonderer Dank gilt insbesondere Daniel Rehberg von der Continental AG, der zusammen mit Martin Grothe und Lutz Altmann einen Best Practice für das Employer Branding @ Social Media anhand der Continental AG vorgestellt hat. Danke für den sehr guten Ein- und Überblick, wir freuen uns auf die nächsten Schritte!

Sicher haben etliche der an unserem Stand diskutierten Ansätze und Lösungswege auch ein so Erfolg versprechendes Potenzial. Wir freuen uns auf eine weitere Vertiefung und werden gerne auf nächsten Veranstaltungen weitere Best Practices vorstellen.

Besonders gerne und mit einem riesigen Schmunzeln denken wir an so manche Podiumsdiskussion in den vergangenen Tagen zurück, indem die Moderatoren dazu anhielten, bitte nicht zu „kuschelig“ miteinander zu werden, schließlich wolle man kontroverse Diskussionen führen. Dabei war „kuschelig“ alles andere als das Gefühl, das in Anbetracht der etwas kühlen und sterilen Räumlichkeiten am Ende der Messehallen entstehen konnte ;-)

Nun aber wieder zur Dialogrevolution, die ja nun ohne Frage – wenn auch nicht immer analog auf Messen – so dann aber digital kommen wird. Nicht nur für anspruchsvollem Input, sondern auch für die gute Unterhaltung haben alle Redner gesorgt: Die einen sprachen über „Digitale Arschgeweihe“, andere ließen „unschuldige“ Zuhörer Geburtstagsständchen für sie noch unbekannte Zwecke singen.

Interaktion verhinderte jede Stagnation. Letztere setzte in der Social Media Area nur in den späten Nachmittagsstunden ein, als der Großteil der Messebesucher dann sicherlich Wiesbaden aus touristischen Zwecken aufsuchte, wozu wir leider nicht gekommen sind. … Obwohl: Wir wollen das legendäre „Lumen“, das mit dem Fitnessteller unter 500kcal, schweren Banana Splits und der freundlichsten Bedienung überhaupt aufwartete, nicht vergessen. Danke hier an Gero Hesse, der – nicht nur hier – so etwas wie der Vorkoster unter der Social Media Innovatoren war.

Uns hat es Spaß gemacht, gerne wieder!

Autorin: Ellen Nagel





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