Personalmarketing und Social Media: Fans verstehen oder vergessen? Employer Branding, Marke & Marketing, Publikationen, Kolumnen & Studien, Social Media allgemein
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2 Jan |
Man muss es ja einmal sagen dürfen: Diese ganze Aufregung um die Fananzahl auf sozialen Netzwerken hat ein gewisses Übermaß erreicht.
Natürlich ist diese quasi Über-Maßzahl auch sehr hilfreich, weil sie ein komplexes Geschehen auf ein gelerntes Konstrukt herunterdampft, so dass darüber breit diskutiert werden kann.
Gleichwohl: Versuchen wir einmal, dieses Konstrukt mit zwei gegenläufigen Thesen zu strukturieren.
Die erste These hat Christoph Bornschein von TLGG auf der Webinale sehr schön bebildert: Das fanhafte „Like“ sei so etwas wie der Sylt-Aufkleber auf der automobilen Rückseite. Sinngemäß: „Man war mal da, es war auch ganz ok, aber auch nicht viel mehr.“ Aber – möchte man ergänzen – ob die Aufkleberherumfahrer die Insel auch fanatisch verteidigen, wenn der Sturm an der Küste nagt, sei dahingestellt.
Also These 1: Fans sind im Digitalen sehr leicht zu zählen, sind aber eventuell gar keine echten Fans. Damit hat die Zahl nur begrenztes Gewicht, kann sogar schnell falsche Schlüsse nahelegen. Also gerne einmal beiseite legen.
These 2 hat etwas mit Marketing zu tun. Natürlich zielen wir hier vor allem auf gutes Personalmarketing. Talente, Kandidaten und Bewerber sind etwas anderes als Interessenten, Käufer, Kunden. Aber lernen können und sollten die Funktionen schon voneinander, in beide Richtungen.

Marketing sollte beispielsweise aufnehmen, dass Senden nicht der einzige Kommunikationsmodus ist. Zuhören ist auch fein. Besonders effektiv ist zudem das Stellen von Fragen: Dies zeigt Wertschätzung. Da sind die Personaler vorn.
Marketing hat aber mitunter einen guten Blick auf das Marktgeschehen. Wenn wir also mit These 2 unterstellen, dass so genannte Fans doch richtige Fans sind, dann folgt aus Marketingsicht konsequenter- und überraschenderweise wiederum: Bitte die Fans weiträumig vergessen!
Warum? Kaum ein Marketeer würde seine Anstrengungen weitgehend auf seine überzeugten Stammkunden konzentrieren. Die sind doch schon im Boot! Es gilt doch vielmehr solche Personen zu identifizieren und zu „infizieren“, die noch keine Markenfans sind, aber ein passendes Potenzial haben. Welch’ eine gefährliche Ineffektivität, nur die eigene Fangemeinde zu bespielen!
In der kompetitiven Marktsegmentierung bleiben die eigenen Stammkunden im Blick, die eigenen wackeligen Kunden unter besonderer Betreuung, die wackeligen Kunden des Wettbewerbs aber im Zielvisier der Aufmerksamkeit. An die Stammkunden der Wettbewerber soll dagegen möglichst keine eigene Energie verschwendet werden.
Transferieren wir dies in unser Employer-Setting, dann müssen wir die bestehenden Fans natürlich halten – wir sollten zudem über Aggregation versuchen, ihre Charakteristika gut zu verstehen. Hauptaugenmerk ist aber die Ansprache von Gruppen, die uns noch nicht „liken“, aber eventuell nicht aus fehlender Überzeugung, sondern nur aufgrund fehlender Anlässe.
Damit wird auch die Bedeutung von Facebook zurechtgerückt: Hilfreich, um Kontakt zu einer affinen Gruppe zu halten. Aber Aufmerksamkeit für Ihre Arbeitgebermarke erzielen Sie woanders: Nämlich auf den Tummelplätzen Ihrer Zielgruppen, was in der Regel spezifische Foren sind.
Um diese zu finden, ist es hilfreich, analytisch über den eigenen Tellerrand zu schauen sowie die Präferenzen und Profile der bestehenden Fans zu kennen. Um aber die tatsächliche Fanbasis auszuweiten, sollten Sie die reinen Like-Fans ruhig einmal vergessen.
Zudem wird sich im weiteren Verlauf zeigen, dass sich Like-Fans nicht unbedingt gemäß Recruiting-Zielen anheuern lassen. Die eigene Präsenz auf den Tummelplätzen der Zielgruppen dagegen lässt sich inzwischen auch gut mit Maßzahlen (KPI) fassen und zahlt zudem auf die Arbeitgeber-Präferenz ein, so dass niemand mehr auf zu einfache Größen zurückgreifen muss.
Autor: Prof. Dr. Martin Grothe
Personalmarketing und Social Media: Sind Sie Scotty oder Spock? Employer Branding, Publikationen, Kolumnen & Studien, Social Media allgemein
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8 Aug |
Das eventuell größte Manko der mitunter selbst ernannten Digital Natives ist, dass sie die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise verpasst haben. (Wahrscheinlich konnten sie auch kein Faible für Inspector Columbo entwickeln und müssen sich mit CSI herumschlagen – aber das ist eine andere Geschichte.)
Der neuzeitlichere Film “Stargate” macht das Defizit besonders deutlich: Irgendwie bekommen die Helden dieses Raumzeitsprungdings wieder flott, haben dann aber keine Vorstellung, was sie woauchimmer dort erwartet, wie sie in dieser anderen Welt kommunizieren sollten, oder gar was ihre eigentliche Mission sein könnte. Ein Schelm, der hier schon einen Bezug zu aktuellen, unternehmerischen Social Media-Abenteuern herstellt.
Wie anders aber die Crew der Enterprise um Captain James T. Kirk: “On a mission to explore strange new worlds, to seek out new life forms and new civilizations, to boldly go where no one has gone before …”
Es gilt, damals wie heute, im Dialog die eigenen Werte in den zunächst noch fremden Raum zu tragen. So stellte Kirk vor einer planetarischen Annäherung sicher Fragen wie: “Worüber wird im Zielsystem gesprochen? Wie werden wir wahrgenommen?” – Eine Explorationsaufgabe für den Navigator, Security und Tactical Officer Pavel Chekov (ein Russe! Damals!!).
Auf Basis dieser Insights kam Spock ins Spiel, der First und Science Officer: “Wo und wie wir am Besten andocken können” war Ergebnis seiner Elaboration.
“Wir” muss dann genauer spezifiziert werden: “Wer soll hinuntergehen und den Dialog aufnehmen?“ Ohne die Ertüchtigung und Betreuung durch den Chief Medical Officer Dr. Leonard “Pille” McCoy war aber kaum etwas zu machen.
Erst dann kam die Technik zum Zuge: Von der heimischen Brücke wurden die Protagonisten in eine “strange new world” gebeamt. Dort waren sie Gast und benahmen sich meistens auch so. Verantwortlich für die technische Infrastruktur zeichnete Chief Engineer und Second (!) Officer Montgomery „Scotty“ Scott.
Dort vor Ort und zwischen den Welten – quasi von Gast zu Gastgeber – war die Kommunikation der entscheidende Faktor im Enter-Prozess. Erst später kamen die Laserschwerter. Der Chief Communications Officer der Enterprise Nyota Penda Uhura war übrigens eine Frau, die zudem von Martin Luther King zum Verbleib in der Serie überzeugt wurde.
Auf diesem eingespielten Profilreigen gründete sich in quasi allen Folgen der gute Ausgang der zu bestehenden Abenteuer, “where no one has gone before”.
Da dieses Muster perfekt auf den 5E-Fahrplan (Explore – Elaborate – Enable – Establish – Enter) zum Aufbau von (Personal)Marketing im Social Web passt, sei hier doch den Social Media Managern und Strategen unter den Lesern empfohlen, ihre eigene Bandbreite zu ergründen: Ist das Ensemble komplett oder das eigene Vorgehen beispielsweise stark Scotty-lastig (“Technik first”) … PS: Oftmals wird es so sein.
Vielleicht ein Impuls zur Reflektion. Sie brauchen auch in der Enterprise 2.0 ein Spektrum an Qualitäten, um Erfolg zu haben. Denn ein fluchtartiges “Scotty, beam me up!” funktioniert im Social Web nicht. Allerdings wurde dieses geflügelte Wort in der Serie nie verwendet. Captain James T. Kirk war ein exzellenter Manager.
Lesen Sie den Artikel auf W&V.
Mit Ehrlichkeit fängt man Bewerber Employer Branding
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23 Jul |
Nur ein paar Klicks trennen die Bewerber vom Unternehmen. Doch diese paar Klicks müssen die potenziellen Mitarbeiter erst einmal tun: Im Kampf um kompetente Köpfe ist es für Unternehmen wichtig, die Chance nicht zu vergeben, Bewerber auch online auf sich aufmerksam zu machen. “Dabei kann vor allem eine gute Karrierewebsite helfen”, sagt Michael Palmen, Gründer und Personalvorstand der Hamburger Firma milch & zucker, die sich auf Personalmarketing und E-Recruiting spezialisiert hat.
Die Karriereseite ist inzwischen bei vielen großen Firmen zum Dreh- und Angelpunkt im Personalmarketing geworden. “Hierüber lernt uns der Großteil der Bewerber kennen”, sagt Stefanie Hirte, Bereichsleiterin Personalentwicklung und Personalmarketing beim Handelskonzern Otto. Entsprechend wichtig sei dieser Kanal für die Außenwerbung in eigener Sache. Dazu gehöre es auch, auf die Vielfältigkeit bei Otto aufmerksam zu machen. “Längst nicht alle wissen, dass wir auch Jobs im IT-Bereich, im E-Commerce und im Controlling bieten.”
Doch nicht überall wird Wert auf eine Karriereseite und deren hohe Qualität gelegt. “Die Großunternehmen haben längst eine, kleinere Firmen tun sich oft noch etwas schwer damit”, sagt Marketing-Experte Palmen. Doch selbst wenn vorhanden, dann stehen auf den Seiten nicht selten nur ein paar alte Stellenangebote oder ein schlichter Hinweis auf Ansprechpartner und Adresse. Dabei eröffne dieser Weg gerade Mittelständlern eine Chance, sich – gegenüber den von Hochschulabsolventen oft bevorzugten Großkonzernen – mit emotionalen und informativen Inhalten zu positionieren.
“Aber auch bei vielen Konzernen gibt es Raum für Verbesserung”, sagt Martin Grothe, Experte für den digitalen Arbeitgeberauftritt und Geschäftsführer der Unternehmensberatung complexium, Berlin. Oft fehle Authentizität. “Glaubwürdigkeit lässt sich nicht mit austauschbaren Modelfiguren und plakativen Werbetexten erreichen.” Den Unterschied zur Konkurrenz mache dann nur das Firmenlogo aus.
Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.
Social Media Club München “Employer Branding”: Event am 18.07.2011 Employer Branding, Social Media allgemein, Veranstaltungen
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18 Jul |
Der Personalmangel wird für Unternehmen zu einem der größten Probleme der nahen Zukunft. Um frühzeitig vorzubeugen und mit potenziellen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, setzen immer mehr HR-Abteilungen (Human Resources) auf die Kommunikation im Social Web.
Doch welche besonderen Regeln müssen Unternehmen bei der Mitarbeiter-Akquise im Web beachten?
Diese Frage beantworteten uns zwei hochkarätige Referenten im nächsten Social Media Club München am 18. Juli:
- Bernd Schmitz beschreibt in seinem Vortrag “Facebook & Co: Freund gesucht, Job Gefunden”, auf welche Kontaktmöglichkeiten Jobsuchende Wert legen und welche Rolle das Social Web dabei spielt: Denn aktuellen Studien zufolge scheinen die meisten Uni-Absolventen zwar online nach Jobs zu suchen, können sich aber mit Facebook und Co als Jobvermittler nicht so recht anfreunden. Ist das eine Trendwende? Oder war Social Media womöglich nie ein Trend bei der Karriereplanung? Diese Frage werden wir mit Bernd Schmitz diskutieren.
- Prof. Dr. Martin Grothe erklärt uns im zweiten Vortrag des Abends, “Warum die Employer Brand von innen kommen muss”: Um durch Glaubwürdigkeit zu überzeugen, müssen Unternehmen authentische Employer Brands (Arbeitgebermarken) aus ihrem Inneren heraus destillieren und sich als Gast auf den Tummelplätzen ihrer Zielgruppen aufhalten. Hierbei spielt Social Media eine große Rolle. Grothe erklärt uns einen „Fahrplan in fünf Schritten“, mit dem Unternehmen strukturiert auf den nötigen Entwicklungspfad gelangen – von der Analyse zum Dialog mit der Zielgruppe.
Einen Bericht über den Social Media Club München vom 18.07.2011 können Sie hier lesen.
Das Video des Interviews mit Prof. Dr. Martin Grothe gibt es jetzt auch bei YouTube:
Praxislehrgang: Social Media Management für Personal (Initiative VDMA & complexium) Employer Branding, Social Media allgemein, Veranstaltungen
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7 Jul |
Social Media Management Initiative von VDMA und complexium
Aus drei Gründen ist die öffentliche digitale Kommunikation wichtig: Sie ist da, nimmt zu und ist für viele Entscheidungen relevant. Mittlerweile erkennen viele Unternehmen diese Relevanz von Social Media, jedoch haben erst wenige einen Zugang gefunden. Nach ersten Experimenten steht nun ein professionelles Social Media Management auf der Agenda: Der zielorientierte Aufbau von Präsenz und Dialog im digitalen Raum.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. hat diese Herausforderungen früh erkannt und in diesem Jahr mit dem Infotag “Personalmarketing im Web 2.0” im Zentralen Arbeitskreis Personal aktiv aufgenommen.
Im September startet nun ein Web 2.0-Praxislehrgang Personal als gemeinsame Initiative von VDMA und complexium, um Unternehmen den Einstieg ins Web 2.0 zu erleichtern.
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist als wichtigste Kernbranche ganz besonders vom Fachkräfte- mangel betroffen. complexium ist darauf spezialisiert Personalmarketing und Recruiting darin zu unterstützen, Zielgruppen im Social Web besser zu erreichen. Unternehmen werden auf dem Weg in die neue Dialogwelt analytisch fundiert beraten.
Mit dem gemeinsamen Praxislehrgang werden in jedem Durchgang 5 bis max. 9 Teilnehmer auf dem Weg ins Web 2.0 begleitet.
- Ihr Nutzen:
- Sie werden schrittweise an die neuen Social-Media-Formate herangeführt.
- Sie entwickeln in den 2 Seminaren und 5 Webinaren Ihre aktuellen Aufgaben weiter.
- Sie werden während des gesamten Lehrgangs durch feste Ansprechpartner begleitet.
- Sie erhalten eine Dokumentation mit Checklisten: Was sollte ich wie wofür einsetzen?
- Sie erhalten nach Abschluss des Lehrgangs ein Zertifikat.
Weitere Informationen finden Sie in unserem offiziellen Flyer. Richten Sie Ihre unverbindliche Anmeldung bei Interesse an grothe@complexium.de. Der genaue Termin wird mit den Teilnehmern abgestimmt. Um die Reisezeiten zu minimieren besteht der Lehrgang aus einer Mischung aus Präsenzworkshop und Webinar/Telefoncoaching.
Wir freuen uns, wenn wir damit Ihren Bedarf treffen!
Ansprechpartner VDMA:
Andrea Veerkamp-Walz VDMA, Lyoner Strasse 18 , 60528 Frankfurt/Main
Telefon +49 69 6603-1488
E-Mail andrea.veerkamp-walz@vdma.org
Internet www.vdma.org
Ansprechpartner complexium:
Prof. Dr. Martin Grothe
Telefon +49 (0)30-200 592-60
E-Mail grothe@complexium.de
Internet www.complexium.de
Kompetenzforum „Zielorientiertes Social Media Management“ auf dem Personalmanagement Kongress 2011 am 30.06.2011 in Berlin Employer Branding, Veranstaltungen
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24 Jun |

Der Personalmanagementkongress ist die größte Fachtagung für Human Resources, der am 30.06. und 01.07.2011 zum zweiten Mal in Berlin stattfindet.
In interaktiven Kompetenzforen werden Themen rund um das HR-Management von renommierten Experten vertieft. Prof. Dr. Martin Grothe wird am Donnerstag, den 30. Juni von 11.30 bis 12.30 Uhr das Kompetenzforum Zielorientiertes Social Media Manegement leiten:
Durch Analyse und Digitale Betriebsausflüge Schritt für Schritt die eigene Dialogfähigkeit ausbauen.
Social Media ist da, nimmt zu und beeinflusst. Die Aufnahme dieser Dialogrevolution ist eine kompakte Managementaufgabe, die nicht mit ein paar Mausklicks zu bewältigen ist. Unternehmen müssen nach der ersten Experimentierphase in ein zielgerichtetes Vorgehen einschwenken. Um die dabei bestehenden Fragezeichen systematisch aufzulösen, wird ein Social-Media-Fahrplan in 5 Schritten vorgestellt. Basis ist, der Zielgruppe durch Social-Media-Analyse “zuzuhören”, um passgenaue Maßnahmen abzuleiten. Es ergibt sich eine Weiterentwicklung des Personalmarketings in der Enterprise 2.0.
Bei Interesse können Sie sich hier anmelden.
Wiesbaden im Rückspiegel: Eindrücke von der DGFP-Fachmesse Employer Branding, Social Media allgemein, Veranstaltungen
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10 Jun |
In den vergangenen zwei Tagen traf die Personalszene auf einer ganz besonderen Veranstaltung zusammen: Der DGFP-Fachmesse „Personal & Weiterbildung“ in Wiesbaden.
complexium möchte an dieser Stelle die wichtigsten Eindrücke, Überraschungen und bleibenden Erinnerungen Revue passieren lassen.
So versprach die Messe auch in diesem Jahr den wertvollen Austausch zwischen hochkarätigen Unternehmensvertretern und Dienstleistern. Vielleicht war ja sogar der eine oder andere Kandidat oder Wechselwillige da ;-)
Mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm wurde die von Lutz Altmann und dem humancaps media-Team organisierte Social Media Area wohl die meist besuchte Fläche auf der gesamten Messe: Während wir bei einigen Streifzügen durch weitere Hallen versuchten, die Besucher aufzuspüren, freuten wir uns um so mehr über die starke Anziehungskraft des Social Media HR Forums – sicherlich getriggert durch die Anwesenheit der hochberüchtigten „Suppe“, wie „harte Kern“ der Vordenker und Vorreiter im Bereich „Social Media Personalmarketing“ innerhalb der Szene gerne genannt wird. Und natürlich hochkarätiger Presse, vertreten durch die W&V mitsamt der unverzichtbaren Sabine Vockrodt. Die Social Media Area war damit schon fast eine analoge Dialogrevolution für die DGFP! Das Spielzeug im Überraschungsei mit Social Media Sammelwert.
Da aber der Einstieg in diese neue Dialogwelt durch allgegenwärtige Fragezeichen charakterisiert wird, haben wir in unserem Vortrag zum „5-e-Social-Media-Fahrplan“ die Darstellung eines systematischen Entwicklungspfades in den Vordergrund gestellt. „… gelangen Sie von der Analyse zielgerichtet zum Dialog“.
So ist unser Eindruck, dass mittlerweile doch viele Unternehmen die Social-Media-Relevanz erkannt, aber noch keinen eigenständigen Zugang gefunden haben. Der vorgestellte 5e-Fahrplan steht für einen solchen nachhaltigen Einstieg.
Wir möchten aber auch die zahlreichen spannenden Gespräche hervorheben und uns dafür bei allen Gästen, Partnern und Unternehmen bedanken. Besonderer Dank gilt insbesondere Daniel Rehberg von der Continental AG, der zusammen mit Martin Grothe und Lutz Altmann einen Best Practice für das Employer Branding @ Social Media anhand der Continental AG vorgestellt hat. Danke für den sehr guten Ein- und Überblick, wir freuen uns auf die nächsten Schritte!
Sicher haben etliche der an unserem Stand diskutierten Ansätze und Lösungswege auch ein so Erfolg versprechendes Potenzial. Wir freuen uns auf eine weitere Vertiefung und werden gerne auf nächsten Veranstaltungen weitere Best Practices vorstellen.
Besonders gerne und mit einem riesigen Schmunzeln denken wir an so manche Podiumsdiskussion in den vergangenen Tagen zurück, indem die Moderatoren dazu anhielten, bitte nicht zu „kuschelig“ miteinander zu werden, schließlich wolle man kontroverse Diskussionen führen. Dabei war „kuschelig“ alles andere als das Gefühl, das in Anbetracht der etwas kühlen und sterilen Räumlichkeiten am Ende der Messehallen entstehen konnte ;-)
Nun aber wieder zur Dialogrevolution, die ja nun ohne Frage – wenn auch nicht immer analog auf Messen – so dann aber digital kommen wird. Nicht nur für anspruchsvollem Input, sondern auch für die gute Unterhaltung haben alle Redner gesorgt: Die einen sprachen über „Digitale Arschgeweihe“, andere ließen „unschuldige“ Zuhörer Geburtstagsständchen für sie noch unbekannte Zwecke singen.
Interaktion verhinderte jede Stagnation. Letztere setzte in der Social Media Area nur in den späten Nachmittagsstunden ein, als der Großteil der Messebesucher dann sicherlich Wiesbaden aus touristischen Zwecken aufsuchte, wozu wir leider nicht gekommen sind. … Obwohl: Wir wollen das legendäre „Lumen“, das mit dem Fitnessteller unter 500kcal, schweren Banana Splits und der freundlichsten Bedienung überhaupt aufwartete, nicht vergessen. Danke hier an Gero Hesse, der – nicht nur hier – so etwas wie der Vorkoster unter der Social Media Innovatoren war.
Uns hat es Spaß gemacht, gerne wieder!
Autorin: Ellen Nagel

Wir freuen uns mit den Gewinnern des Social Media Personalmarketing Innovator-Preis 2011 Employer Branding, Social Media allgemein, Veranstaltungen
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20 Mai |
München (ots) – Kerpen, 20. Mai 2011 – humancaps media, WESTPRESS und W&V Job-Network verliehen gestern abend erstmals den Award “Social Media Personalmarketing Innovator” in Kerpen. Gero Hesse, Stephan Grabmeier und Michael Picard wurden von der Fachjury für ihre Verdienste um Social Media im Personalmarketing ausgezeichnet. Sie haben “Social Media” im Personalmarketing maßgeblich voran getrieben. Sie haben in ihren Unternehmen echte Aufbauarbeit geleistet. Und sie haben dem Markt immer wieder wichtige Impulse gegeben. Dafür sind Gero Hesse, Medienfabrik Gütersloh, Stephan Grabmeier, Deutsche Telekom, und Michael Picard, Otto Group, jetzt mit dem Award “Social Media Personalmarketing Innovator 2010″ geehrt worden.
Den Award haben humancaps media, WESTPRESS und W&V Job-Network ins Leben gerufen und am Donnerstag erstmals im Rahmen der “Social Media Personalmarketing Conference Exklusiv” in Kerpen verliehen. Mit dem Award “Social Media Personalmarketing Innovator” sollen in Zukunft einmal im Jahr Persönlichkeiten gewürdigt werden, die sich um diesen Bereich verdient gemacht haben. Gleich beim ersten Mal kamen 18 Vorschläge mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten zusammen, aus denen eine fünfköpfige Jury die drei Innovatoren 2010 ermittelt hat. Zur Jury gehörten Lutz Altmann, humancaps media, Raoul Fischer, W&V, Professor Dr. Martin Grothe, complexium, Christian Hagedorn, WESTPRESS, sowie Jochen Mai, Karrierebibel.de.
“Social Media Personalmarketing Best Innovator” wurde Gero Hesse, der nicht zuletzt mit seinem Weblog “Saatkorn” und in zahlreichen Vorträgen vielen Verantwortlichen im Bereich Personalmarketing das Thema Social Media hat. Stephan Grabmeier steht für das Thema Enterprise 2.0, und hat nachhaltig dazu beigetragen, Social Media in der Unternehmenskultur und der Kommunikation der Deutschen Telekom zu implementieren. Michael Picard hat sich bei Otto nicht nur um die Einführung von Social-Media-Maßnahmen in Recruiting-Prozessen verdient gemacht, sondern auch durch innovative Maßnahmen, wie etwa dem YouTube-Video “Das fliegende Vorstellungsgespräch”.
Quelle: W&V
complexium auf der DGFP Fachmesse “Personal und Weiterbildung” am 8. und 9. Juni in Wiesbaden Employer Branding, Veranstaltungen
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13 Mai |
Zu ganz besonderen Anlässen sollten die Protagonisten des Social-Media-Personalmarketings real zusammenkommen und den persönlichen Dialog pflegen. Ein ganz besonderes Treffen erwartet uns quasi in genau 4 Wochen, am 8. und 9. Juni in Wiesbaden: Der DGFP-Kongress “Fachmesse Personal & Weiterbildung” mitsamt einer ausgewiesenen Social-Media-Lounge, die weitsichtigerweise von humancaps media initiiert und organisiert wird. Sehr gerne laden wir Schnupperer, Interessenten und Experten dorthin ein, und diskutieren mit Ihnen ganz real auf unserem Stand oder während des abwechslungsreichen Programms des Social Media Forums.
Denn: Auf der Basis guter persönlicher Gespräche funktioniert auch die digitale Kommunikation viel besser. Und je intensiver Sie, wir, aber auch einzelne Recruiting-relevante Zielgruppen digitale Diskussionen im Social Web pflegen, desto besser lassen sich mit unseren Methoden der Social-Media-Analyse die realen Themen und Fragen raumgreifend aufspüren und in kommunikative Ableitungen umsetzen. Lassen Sie uns auch darüber sprechen!
Wir freuen uns auf ein Treffen in Wiesbaden in der Social Media Area, Halle 5, Stand 5B21.
Bitte entnehmen Sie das aktuelle Programm des Social Media HR Forums dem Link.
Gute Unternehmen sind auch Gast im Social Web Employer Branding, Publikationen, Kolumnen & Studien, Social Media allgemein
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11 Mai |
Artikel von Prof. Dr. Martin Grothe im PR-Blogger:
Es klingt banal, aber quasi alle Unternehmen sind Arbeitgeber. Immer mehr von ihnen werden nun durch eigene Facebook-Auftritte auch Gastgeber im Social Web, erst wenige dagegen sind bereits Gast auf den eigentlichen Tummelplätzen ihrer Zielgruppen. Bemerkenswerterweise konzentriert sich bisher der Schwerpunkt der entsprechenden Fachdiskussion im Personalmarketing und Employer Branding auf die Möglichkeiten, vermutet Wissenswertes und/oder Authentisches über das jeweilige Unternehmen auf diversen Kanälen zu publizieren. Wie selbstverständlich sehen sich Unternehmen als Gastgeber. Fast ausschließlich geht es dort zudem um Facebook und Twitter.
Diese sind sicherlich notwendige Präsenzbereiche, aber für ein fortgeschrittenes Employer Branding keine hinreichenden Plattformen. Hier soll jedoch in keinster Weise unterschätzt werden, welche große Leistung darin besteht, für ein solches Engagement die unternehmensinterne Zustimmung zu erreichen. Nicht von ungefähr werden gerade dieser Tage die Social Media Personalmarketing Innovatoren (SMPI) ausgezeichnet: und auch im PR Blogger gesucht. Ich selbst – als SMPI-Jurymitglied – lasse die Erfolge der vorgeschlagenen Kandidaten Revue passieren und bin sehr vom Innovationsspektrum dieser Vormacher beeindruckt. Das entscheidende i-Tüpfelchen liegt aber bisweilen darin, den Funken auf das eigene Unternehmen überspringen zu lassen.
Den vollständigen Artikel finden sie hier.