Social Intelligence für B2B nutzen! – Insights from an International Workshop at DSM, the Netherlands!

categories Competitive Intelligence, Publikationen, Kolumnen & Studien, Social Media allgemein, Veranstaltungen    
3
Feb

Ziel des Workshops war die Beantwortung folgender Frage: Worin besteht die Relevanz von Social Media für Business-to-Business, insbesondere bei Wettbewerbsbeobachtung und Competitive Intelligence?

Etliche Experten und Entscheider in den Unternehmen haben heute

The objective of the workshop was to illustrate the relevance of social media for business-to-business environments, especially based on competitive intelligence and analysis using social media.

Experts and decision maker sometimes or even often

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das überrascht nicht. Denn die Menschen treffen in den Unternehmen die Entscheidungen. Und: sie diskutieren teilweise schon lange zu B2B im sozialen Kontext.

Wettbewerbsrelevante Szenarien erleichtern hier das Verständnis für die Relevanz von Social Media im B2B Sektor. Die Steuerung auf Ziele hin – also das Controlling – gelingt dabei nur, wenn Management, Business Units und zentrale Infodienste sich auf den gleichen Rahmen beziehen; was Ziele, Strategien und Messungen betrifft.

In a sense, that is not surprising. As human beings are facing the process of decision making in everyday business life, they use social platforms like forums in b2b.

By working with scenarios that are based on competition related topics, they help a lot to understand the relevance of social media in a business context. To achieve business goals more effectively and with minimum consumption of resources, it is inevitable for management, business units and internal information services to share basic understandings. That´s what a strategic framework on social intelligence is aimed at.

Das Teilnehmer-Feedback ist ermutigend:

Mirka Eikelschulte, Marketing Program Manager bei DSM in den Niederlanden nahm am Workshop 2012 teil: “Social Intelligence – understanding customers and gaining competitive intelligence” 

“We now better understand the context and relevance of social media with reference to customers and our customers´ customers. For me it was revealing to see that also in B2B environments the importance of social media steadily increases. The framework Professor Grothe delivered will help us to manage social media activities more effectively – and with more control and security for our company.  In the moderated group work session we were able to develop cases and identify concrete challenges relevant for our respective departments at DSM.”

Participants feedback:

Mirka Eikelschulte, Marketing Program Manager at DSM, Netherlands,  took part in 2012 workshop: “Social Intelligence – understanding customers and gaining competitive intelligence” 

“We now better understand the context and relevance of social media with reference to customers and our customers´ customers. For me it was revealing to see that also in B2B environments the importance of social media steadily increases. The framework Professor Grothe delivered will help us to manage social media activities more effectively – and with more control and security for our company.  In the moderated group work session we were able to develop cases and identify concrete challenges relevant for our respective departments at DSM.”





Competitive Intelligence at “Zero Distance” SCIP European Summit 2011, Vienna.

categories Competitive Intelligence, Social Media allgemein, Veranstaltungen    
18
Nov

Über ein halbes Jahr lief die Vorbereitung auf Hochtouren: Im achtköpfigen Conference Committee rund um Jens Thieme haben wir zusammen mit SCIP-CEO Ken Garrison die Themen, die Sprecherauswahl und den Konferenzablauf in etlichen transatlantischen Telcos immer weiter verfeinert. Dann war es soweit: Vom 8. bis 10. November traf sich – nicht nur – die europäische Competitive Intelligence-Community im Austria Center in Wien. Gastgeber war die weltweite Vereinigung der Strategic and Competitive Intelligence Professionals SCIP.

Vorträge, Breakout-Sessions (ohne Powerpoint!) und Experten-Panels haben die aktuelle Brandbreite des Feldes aufgespannt. Eine begleitende Exhibition und sehr viel Networking gaben dieser Zusammenkunft von über 200 Professionals eine ganz besondere Atmosphäre. Bemerkenswert, dass obwohl im Bereich Competitive Intelligence die Beobachtung und Analyse des Wettbewerbers im Mittelpunkt steht, dieser Summit aber durch sehr große Offenheit und Gesprächsfreude geprägt war. Für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich, aber durchaus angenehm, zeigten die Namensschilder nur die Vornamen in großer Schrift.

Zusammenfassen lassen sich die etwa 32 Sessions natürlich nur auf hohem Abstraktionslevel. Gerne möchte ich hier meine Punkte aus dem finalen “Take-away Panel” teilen: So war mein Eindruck zu Beginn des ersten Tages, dass die Versuchung, Kommunikation als Platitüde zu nehmen, als ganz reale Gefahr im Raum stand. Mehrere Redner hatten herausgestellt, dass Kommunikation die zentrale aktuelle Herausforderung für Competitive Intelligence-Professionals bildet. Was damit zum einen offensichtlich, aber zum anderen eine Herausforderung für mitunter eher introvertierte Experten ist.

Ansatz ist folglich nicht Kommunikation um ihrer selbst willen, sondern um zu Überzeugen, um Entscheidungen noch besser zu unterstützen. Dies setzt Struktur und Organisation voraus. Einen biologistischen Ansatz hierzu stellte Kai Görlich von der SAP vor: Mit klarer Struktur erhält der “information space” eine “research agenda”. Referenzrahmen unterstützen und fokussieren die Arbeit der Wettbewerbsanalyse. Allerdings, warf Malcolm Baker vom Scotland Yard ein, ist der klassische “CI-Cycle” eventuell deutlich zu linear. Bedrohungen sind vernetzter. So dass wir unsere Muster entsprechend weiterentwickeln sollten.

Hierzu war zu Beginn des zweiten Tages die “Mega-Trend-Session” von David Frigstad (Frost & Sullivan) eine herausragende Inspirationsquelle. Selten wurden die zentralen Entwicklungsstränge so klar herausgearbeitet. Danke dafür! In mehreren Diskussionsgruppen wurden die Trends weiter für verschiedene Felder heruntergebrochen, um dann Konsequenzen und Industriestrategien zu skizzieren.

Für den Bereich der Professional Services möchte ich hier mein Modell der “Zero Distance” herausgreifen: Durch Virtualisierung, “Socialisierung” (Sozialisierung ist anders belegt ;-) und Globalisierung konvergiert die räumliche Entfernung gegen Null. Da nun Professional Services vor allem durch die Leistung und Zusammenarbeit von Menschen geprägt sind, gibt es gleich mehrere wichtige Ableitungen, die hier für Competitive Intelligence spezifiziert werden können. Zufälligerweise betreffen sie vier C-Gruppen:

- Colleagues: Kommunikation ist kein Zufall. Durch konsequente Collaboration kann die Professionalisierung von CI deutlich ausgebaut werden: Michelle Settecase hat hier das Beispiel Ernst & Young sehr straight vorgestellt.

- Customers: Aber auch die Kunden des eigenen Unternehmens und der Wettbewerber sind in “zero Distance”: Ihre Meinungen und Erfahrungen werden transparent im Social Web diskutiert. CI wird es sich immer weniger leisten können, hier nicht zuzuhören. Die Social Media Analyse wird das professionelle Handwerkszeug erweitern.

- Competitors: Durch diese Transparenz, die auch viele Bereiche des eigenen Unternehmens betrifft, operiert auch der Wettbewerber auf “zero Distance”. Counterintelligence bekommt eine weiter steigende Bedeutung.

- C-Level Managers: Nicht ganz zum Schluss steht die Bedeutung des vielbeschriebenen Verhältnisses von CI zu den C-Level Managern. So erwarten diese von CI eine deutliche Reduktion der Komplexität der sie umgebenden Wettbewerbslandschaft. In der Informationstheorie wird Komplexität übrigens über die Länge der notwendigen Beschreibung definiert. Der Schlüssel liegt in der Kommunikation.

Damit können aber nur einige Ansätze, wenn auch vielleicht ein strukturierter Zugang zum Themenstand der Competitive Intelligence-Profession dargestellt werden. Insgesamt aber zeigt sich ein inspirierendes Spektrum, dass auch für folgende Veranstaltungen die Messlatte recht hoch legt. So hat bereits die Suche nach Sprechern und Sponsoren der Jahrestagung des Deutschen Competitive Intelligence Forums dcif e.V. begonnen. Vielleicht mögen Sie sich bereits den 13. Juni 2012 für dieses Event in Berlin vormerken?





Konferenz 2012 des Deutschen Competitive Intelligence Forums: Call for Speakers

categories Competitive Intelligence, Social Media allgemein, Veranstaltungen    
10
Nov

Das Deutsche Competitive Intelligence Forum (dcif) ist der Verband für Competitive Intelligence Professionals, Strategen, Marktforscher und Wettbewerbsanalysten in Deutschland. Das dcif ist für Aspekte der Wettbewerbsanalyse zudem eine zentrale Anlaufstelle für Professionals aus Marketing, Personal und anderen betrieblichen Funktionen mit Konkurrenzbezug. Durch Veranstaltungen, Publikationen, Wettbewerbe und Arbeitskreise werden Impulse eingebracht, diskutiert, fundiert und ermittelt.

Vor diesem Hintergrund wird am 13.06.2012, in Berlin, die 5. Jahreskonferenz des dcif stattfinden.
Zur Förderung des Erfahrungsaustauschs zwischen Mitgliedern und anderen Interessierten sind wir auf der Suche nach interessanten deutschsprachigen Vorträge

Mehr Informationen zur Jahreskonferenz finden Sie hier, sowie den Call for Speakers und den Call for Sponsors.





Machen Sie mit im neuen Arbeitskreis „Social Media“ des Deutschen Competitive Intelligence Forum (dcif)

categories Competitive Intelligence, Social Media allgemein    
25
Mai

Das Deutsche Competitive Intelligence Forum (dcif e. V.) ist der Verband für Competitive Intelligence Professionals, Strategen, Marktforscher und Wettbewerbsanalysten in Deutschland. Das dcif ist für Aspekte der Wettbewerbsanalyse zudem eine zentrale Anlaufstelle für Professionals aus Marketing, Personal und anderen betrieblichen Funktionen mit Konkurrenzbezug. Durch Veranstaltungen, Publikationen, Wettbewerbe und Arbeitskreise werden Impulse eingebracht, diskutiert, fundiert und vermittelt. Ziele des Verbandes sind die Bündelung, Vertretung und Förderung der Competitive Intelligence-Funktion in Deutschland.

Im Mittelpunkt des neu gegründeten Arbeitskreises „Social Media“stehen Aspekte wie Social Media Analyse, Monitoring, Früherkennung/Alerting, (Kriterien für) Kennzahlen, Stellungnahmen zu Social Engineering (Bezug zu Code of Ethics) und Anforderungen an interne Prozesse. Das Blickfeld geht dabei über den deutschsprachigen Bereich hinaus.

Ziele des Arbeitskreises sind:

1. Chancen und Risiken der Social Media-Entwicklung aufzeigen und bewerten.

2. Frage-Antwort-Katalog erstellen (auch für Einsteiger in das Thema).

3. Eine allgemeine Social Media Guideline für Competitive Intelligence entwickeln.

4. Einsatzszenarien und Vorgehensleitfäden entwerfen.

5. Erfahrungsberichte und Empfehlungen zusammentragen.

Als erster Schritt ist geplant, in einem Telco-Termin im Juni das Vorgehen und erste Schwerpunkte zu besprechen.

Bei Interesse wenden Sie sich an die dcif-Geschäftsstelle oder gerne auch direkt an die Arbeitskreisleitung: Hanna Huber

Ich freue mich auf eine gute gemeinsame Arbeit!

Hanna Huber





Corporate Insights: Daten und Themen 2011

categories Competitive Intelligence, Veranstaltungen    
13
Apr

Manche Themen sind außerhalb einer engen Community nicht sehr präsent. Mitunter sind die handelnden Personen ganz besondere Spezialisten, mitunter liegt es auch an der Natur des Themas selbst. Für die Generierung und Nutzung von Corporate Insights, für die Funktionsbereiche Competitive Intelligence, Wettbewerbsanalyse, Unternehmenssicherheit und Strategie trifft sicher beides zu.

Da diese Aspekte aber grundsätzlich von breitem Interesse sein sollten, möchte ich hier auf einige aktuelle Entwicklungen und Daten hinweisen.

Vor einigen Tagen erst, vom 5. bi 8. April 2011 fand in Bad Nauheim eine internationale Competitive Intelligence-Konferenz als gemeinsame Jahrestagung des deutschen Institute for Competitive Intelligence (ICI) und des französischen Verbandes ATELIS/ESCEM (l’Atelier d’Intelligence Stratégique de l’ESCEM) statt: ”DELIVERING EXCELLENCE IN COMPETITIVE INTELLIGENCE THINKING AND PRACTICE IN A CHALLENGING ENVIRONMENT”.

Den beiden Vorsitzenden Rainer Michaeli und Henri Dou sei an dieser Stelle noch einmal für die großartige Konferenz gratuliert, die neben deutschen und französischen Teilnehmern und Sprechern auch CI-Professionals aus Brasilien, China, Großbritannien, Indonesien, Italien, der Schweiz und den USA in die beschauliche Kurstadt geführt hat. (Elvis war seinerzeit dort stationiert.)

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Offenheit der Gespräche sowie die immense Bedeutung, die das Thema akademisch und praktisch in Fernost gerade erhält. Aus der Menge der inspirierenden Vorträge möchte ich die Key Notes des zweiten Tages von Arik Johnson herausheben: Neben etlichen Denkanstössen und Lesetipps findet sich Arik’s zentraler Hinweis: “Strategy should be a Response to Intelligence – Not the other way around …” Auch ein Durchblättern im Nachgang lohnt.

Sehr gerne stelle ich Interessierten auch meine Key Note des ersten Tages zur Verfügung. Thema ist – natürlich – “Social Media Analysis for Competitive Intelligence”. Fast wie ein roter Faden zog sich danach die Vorstellung der “unknown unknowns” durch etliche weitere Vorträge. Sicher hat Donald Rumsfeld bei seiner Begriffsprägung hier nicht an die “hypothesenfreie Suche nach signifikanten issues im Social Web” gedacht, aber es zeigt sich, dass semantische Analysen auch gerade das Unerwartete entdecken können. Denn: Es sind ja nicht die unwahrscheinlichen Dinge, die schwer zu greifen sind, sondern die unerwarteten Entwicklungen, die sich teilweise mit schwachen Signalen ankündigen.

So ist mein Eindruck, dass das Thema Social Media als potenzielle Insight-Quelle und nicht nur als “Leak” erst jetzt in der CI-Community an Bedeutung gewinnt. Um hier Erfahrungen zu bündeln und Expertise zu vermitteln, hat der Vorstand (Rainer Michaeli, Carsten Deus, meine Wenigkeit) des Deutschen Competitive Intelligence Forums dcif e.V. auf der jüngsten Hauptversammlung beschlossen, die Arbeitskreise “CI & Recht” sowie “CI & Social Media” ins Leben rufen.  Sehr gerne werde ich für den zweiten Kreis mit interessierten Unternehmen eine Agenda aufsetzen und bearbeiten. Interessierte mögen sich bitte zu erkennen geben.

Welchen Part dieses Thema auf der nächsten großen Veranstaltung bekommt, wird jetzt gerade diskutiert: So mögen Sie sich vielleicht bereits den 8. bis 10 November 2011 vormerken. Dann findet in Wien der “European Summit” der Strategic and Competitive Intelligence Professionals SCIP statt: SCIP2011. Als Committee-Mitglied werde ich versuchen, das Feld der Social Media Analyse zu betonen. Mal sehen …

Bis dahin steht aus CI-Sicht im Mai noch der Besuch einer umfangreichen chinesischen Delegation an. Gastgeber ist dcif, auch hier sind interessierte Gesprächspartner willkommen. Über das ganze Jahr verteilt finden sich natürlich auch noch die Workshops des Institute for Competitive Intelligence ICI: www.competitive-intelligence.com/ici-workshopsicht und www.institute-for-competitive-intelligence.com/workshops-and-dates#en.

Persönlich freue ich mich sehr auf meine nächste Veranstaltung am 17. Oktober 2011 in Paris: ICI-25 Digital Intelligence. Vorherige Stationen waren London und Riad/Saudi-Arabien sowie immer wieder Bad Nauheim ;-)

Neben diesen öffentlichen Anlaufmöglichkeiten entwickelt sich die Unternehmenspraxis rasant weiter. Noch sind es die ersten Vorläufer, die die neuen analytischen Möglichkeiten für sich nutzen. Aber die Potenziale, zum einen schwache Signale ein wenig früher zu erkennen, zum anderen aber auch die tatsächlichen Issue-Agenden von Wettbewerbern zumindest teilweise aus der öffentlichen digitalen Kommunikation zu rekonstruieren, verbessern die Analyse- und Aussagekraft der CI-Professionals ganz erheblich. Methodische Treiber sind semantische und computer-linguistische Verfahren. In einem internen Einblick darf ich erwähnen, dass die entsprechenden Spezialisten aus dem complexium-Team derzeit Analysen und Monitorings für die Corporate Security-Bereiche von zwei DAX-Konzernen aufsetzen.

Sehr gerne werde ich über diese praktischen und theoretischen Entwicklungen wie auch die anstehenden Veranstaltungen weiter berichten.
“Communication without intelligence is noise – Intelligence without communication is irrelevant.”

Autor: Prof. Dr. Martin Grothe





Competitive Intelligence meets Human Resources. Arbeitgeberattraktivität im Wettbewerb

categories Competitive Intelligence, Employer Branding, Veranstaltungen    
3
Feb

In der Veranstaltung des dcif (Deutsches Competitive Intelligence Forum) unter der Federführung von Prof. Martin Grothe diskutierten am 3. Februar in Berlin Experten aus den Bereichen Human Resources, Competitive Intelligence und Social Media, wie sich Azubilücke, Fachkräftemangel, Demografie und Social Media auf Konkurrenzsituation und -verhalten von Arbeitgebern auswirken. Personalmarketing und Recruiting verändern sich, was auch das (bisher mitunter schwach ausgeprägte) Zusammenspiel CI und HR betrifft: Zum einen müssen diese Entwicklungen noch viel stärker als bisher von den Funktionen Competitive Intelligence und Wettbewerbsanalyse/-strategie aufgenommen werden, zum anderen kann die Personalseite von bestehenden Praktiken der Wettbewerbsanalyse profitieren.

Als Impulsgeber führten drei Redner durch die Veranstaltung:
- Prof. Dr. Martin Grothe (Vorstand dcif und Geschäftsführer der complexium GmbH)
- Andrea Schönwetter, Deutsche Telekom, Leiterin Personalmarketing
- Robindro Ullah, Deutsche Bahn (DB Services), Leiter ZusatzServices

Im Mittelpunkt standen die Fragen

Eine sehr schöne Zusammenfassung der Veranstaltung gibt es auf dem metaHR-Blog: http://blog.metahr.de/2011/02/04/personalmarketing-unter-wettbewerbsperspektiven/





manager magazin über complexium: “Spürsoftware für Webgerüchte”

categories Competitive Intelligence    
14
Sep

“Berlin – Bei der Firma Complexium weiß man bisweilen nicht, wer der Boss ist – die Maschine oder der Mensch. Die Maschine, das ist die Software CX Explorator. Sie erforscht das Internet und bündelt die dort diskutierten Themen zu bunten Begriffslandkarten.”

“Das Netz ist voll von berechtigter Produkt- und Preiskritik. Unzufriedene Kunden können zudem schädliche Gerüchte verbreiten oder Boykottaufrufe an ein Millionenpublikum richten. “Im Extremfall entspinnen sich im Netz Diskurse, die die Wahrnehmung einer Marke nachhaltig verändern”, sagt Dieter Herbst, der an der Berliner Universität der Künste Manager für den Bereich digitale Kommunikation ausbildet.”

“Grothes CX-Maschine dürfte also bald noch mehr zu tun haben. Denn die Datenerhebung zu einem bestimmten Thema läuft bei Complexium vollautomatisch. Die Software scannt, wenn nötig, über mehrere Wochen hinweg Tausende Blogs und Verbraucherforen. Sie identifiziert Begriffe, die häufiger in den Beiträgen vorkommen, als es in der deutschen Sprache normalerweise der Fall ist. Diese Wörter werden von Analysten unter anderem zu einer Begriffslandkarte sortiert und farblich nach Themenaspekten geordnet. Alarmbegriffe etwa sind in dezentem Grau gehalten.”

“Doch beobachten allein reicht nicht. Um Negativ-PR im Internet einzudämmen, müssen Unternehmen auf neue Informationen schnell reagieren. Genau damit sind viele überfordert: Mal reagieren sie überhaupt nicht auf die Kritik im Netz, mal übertreiben sie, etwa indem sie Blogs, die kaum jemand liest, verklagen – oder, wie im Falle der Bahn geschehen, PR-Agenturen dafür bezahlen, Foren von Onlineportalen mit Einträgen zu überfluten.”

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: www.manager-magazin.de/unternehmen/it/0,2828,648813,00.html